“Wir kümmern uns”

Die Bundesvertreterversammlung der Kommunalpolitischen Vereinigung der CDU und CSU Deutschlands (KPV) und der Kongress-kommunal sind gestern in Koblenz zu Ende gegangen. Über zwei Tage debattierten rund 500 Delegierte und Gäste in verschiedenen thematischen Foren sowie im Plenum über die Digitalisierung, Energie- und Finanzpolitik sowie gleichwertige Lebensverhältnisse, kommunale Entwicklungszusammenarbeit und Mobilität. Außerdem konnte mit Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel MdB auch die Parteivorsitzende der CDU Deutschlands begrüßt werden.

Weitere prominente Gäste und Redner waren die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft und CDU-Landesvorsitzende RLP, Julia Klöckner sowie NRW-Ministerpräsident Armin Laschet MdL und der EVP-Spitzenkandidat für die Europawahl 2019, der CSU-Vize Manfred Weber MdEP.

Der KPV-Bundesvorsitzende, Christian Haase MdB, sprach von einer überaus gelungenen Veranstaltung, die zum wiederholten Male gezeigt hätte, dass die CDU und CSU die Kommunalparteien in Deutschland seien: „Wir Kommunale sind nah dran an den Menschen und den Themen. Wir sind vor Ort, wir sehen und hören hin und wir kümmern uns.“

Unter anderem beteiligt sich die KPV an der Diskussion um die Einführung einer allgemeinen Dienstpflicht. Während der Zuhör-Tour der CDU-Generalsekretärin, Annegret Kramp-Karrenbauer, durch die einzelnen Verbände kam dieses Thema auf die Agenda der Partei und ihrer Vereinigungen, darunter auch die KPV.

Die KPV setzt sich dafür ein, den Gemeinsinn durch einen Dienst für die Gesellschaft zu stärken und rückt dabei die Frage der gesellschaftlichen Verantwortung des Einzelnen wieder in den Mittelpunkt.

„Es geht uns um den Zusammenhalt unserer Gesellschaft und die Erfahrung jedes Einzelnen für die Gemeinschaft gleichermaßen gebraucht und wertvoll zu sein. Seitdem die Wehrpflicht offiziell ausgesetzt ist, hat sich die Erde aber trotzdem weitergedreht und wir stehen geänderten Rahmenbedingungen sowohl in Sachen Sicherheitslage als auch Umwelteinflüssen gegenüber. Deshalb wollen wir im Dialog mit möglichst vielen gesellschaftlichen Gruppen prüfen, ob im Rahmen einer ‚Allgemeinen Dienstpflicht‘ ein verbindlicher Grunddienst für junge Erwachsene mit dem Schwerpunkt Zivil- und Katastrophenschutz aufgebaut werden kann“, so Haase.

 

Fotos: Bernhardt Link

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